In Einklang kommen…
Stress – Erschöpfung – Burnout

Sie fühlen sich gestresst, erschöpft, ausgebrannt?

Stress ist eine sinnvolle Anpassungsreaktion von Körper und Geist auf Situationen von erhöhter Belastung. Laut Weltgesundheitsorganisation ist Stress aber auch die Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts!

Stress gibt es quer durch alle sozialen Schichten und Rollen. Die durch Stressbelastung verursachten Ausfallkosten belaufen sich in deutschen Unternehmen auf über 50 Milliarden Euro. Hier ist aus einer überlebenswichtigen Anpassung eine lebenshindernde Dauerbelastung geworden.

Bei jedem Zehnten in den helfenden Berufen führt das zum völligen Ausbrennen – zum Burnout-Syndrom. Bis zu einem Drittel aller Arbeitnehmer sind akut gefährdet.

Wie steht es um Sie?

  • Sie leben und arbeiten als aktiver Teilnehmer der globalisierte Informations- und Dienstleistungsgesellschaft (IT-Branche, Management, Medien)?
  • Sie sind engagiert tätig in den „gebenden“ und „helfenden“ Berufen (Ärzte, Psychotherapeuten, Pflegeberufe, Lehrer, Sozialarbeiter, Mütter)?
  • Sie sind selbständig und befinden sich in einer Phase des unternehmerischen Aufbaus oder der Expansion?
  • Sie befinden sich in einer belastenden Lebenssituation (Prüfungen, Nachtdienste, Mobbing, Familiengründung, Umzug, neues Berufsfeld, Trennung, Midlife-Crisis, Krankheit / Trauerfall / Pflegesituation in der Familie, Ruhestand)?
  • Sie sind überdurchschnittlich motiviert, haben hohe Ansprüche an sich selbst, sind perfektionistisch in Bezug auf die Ergebnisse ihrer Arbeit, kommen den Erwartungen, Wünschen und Bedürfnissen anderer weitestmöglich entgegen, stellen sich selbst oft hinten an?

In all diesen Situationen sind Sie einer erhöhten Stressbelastung ausgesetzt. Wie gehen Sie damit um?

 

Sie möchten zu einer Einschätzung Ihrer Stressbelastung kommen?

Ihre Selbsteinschätzung anhand der nachfolgenden Symptome kann keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose ersetzen. Falls Sie mehrere der nachfolgenden Anzeichen bei sich feststellen, ist es angeraten, Ihre Situation mit einem Arzt oder Psychotherapeuten zu besprechen und/oder eine Therapie bei einer Fachperson in Anspruch zu nehmen.

Ich beobachte an mir Zeichen akuter oder chronischer Stressbelastung in Form von

… innerer Unruhe, sich abgehetzt fühlen, immer unter Druck stehen, Ein- und Durchschlafstörungen (weil die Gedanken um die Probleme kreisen), inneres Getriebensein, Anspannung, Reizbarkeit, Zähneknirschen, Spannungskopfschmerz, Verhärtung der Nacken- und Schultermuskulatur, nachlassende Selbstfürsorge, Angst vor Kontrollverlust, Zeichen von Angst wie Herzrasen und Schwitzen, Einschränkung sozialer Kontakte („Keine Zeit“), Vernachlässigung von Hobbys und Interessen, Magenschmerzen, zunehmend fehlender Elan, Arbeitszeit und Privatleben sind außer Balance.

 

Ich beobachte an mir Anzeichen körperlicher und geistiger Erschöpfung in Form von

… ständiger Müdigkeit, Energielosigkeit, Niedergeschlagenheit, depressiver Verstimmung, Antriebslosigkeit, Angst und Sorge, Grübeln und Gedankenkreisen, sich Zurückziehen aus sozialen Kontakten (werden als anstrengend empfunden), unmotivierte Weinkrämpfe, Gefühl mit den alltäglichen Gegebenheiten nicht zurechtzukommen, diese nicht vorausplanen oder fortsetzen zu können, sich für die eigene Schwäche verantwortlich und schuldig fühlen, Gefühl von Wertlosigkeit und Inkompetenz, innere Hilf- und Hoffnungslosigkeit bezüglich der Zukunft, Verlust der Lebensfreude, Früherwachen, Appetitverlust, Gewichtsverlust, Libidoverlust.

 

Ich beobachte an mir Zeichen von Ausgebranntsein in Form von

… sich total ausgelaugt fühlen, alles ist zu viel, vollständige Erschöpfung der eigenen Energiequellen („Akku ist leer“), Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Interesse- und Lustlosigkeit in Bezug auf die Arbeit / Familie („Ich kann nicht mehr und will nicht mehr“) bis zu körperlichen Ekel- und Angstreaktionen in Bezug auf die Arbeitsstelle / familiäre Situation, Zynismus gegenüber Schutzbefohlenen, Unfähigkeit sich zu regenerieren (morgens so müde wie beim Zubettgehen, nach freiem Wochenende so ausgelaugt wie zuvor), Unfähigkeit sich geistig zu strukturieren und Ordnung zu halten, Lärmempfindlichkeit, starke vegetative Störungen (Schlaf, Appetit, Gewicht, Libido), Bluthochdruck, geschwächtes Immunsystem (häufiger krank mit längeren Erholungszeiten), Entfremdungsgefühle (neben sich stehen, die Welt wie einen Film wahrnehmen). Die Symptomeinschätzung von nahestehenden Dritten fällt typischerweise schwerwiegender aus als die (getrübte) Selbsteinschätzung.

 

Sie müssen entstressen, auftanken, sich regenerieren?

Eine Veränderung der Muster, die einen Menschen in Stress, Überforderung und Erschöpfung, schließlich in den Burnout führen, ist – selbst bei negativen Auswirkungen auf das eigene Leben – nur mit großer „Selbstfürsorge-Disziplin“ zu erreichen. Das heißt, ich muss die Sorge um mich selbst an erste Stelle setzen und gleichzeitig die äußeren Anforderungen stark reduzieren.

Das können Sie für sich tun:

  • Wiederherstellung eines ausgeglichenen Lebensrhythmus (z.B. zwischen Arbeit und Freizeit, Tag und Nacht)
  • Körperliche Aktivierung (z.B. täglich Spazierengehen, Schwimmen, Radfahren)
  • Regelmäßige Entspannung mit einer wirksamen Technik (z.B. PME, Autogenes Training, Yoga)
  • Ausgewogene Ernährung (drei vollwertige Mahlzeiten pro Tag, wenig Fett und Zucker)
  • Regeneration von Lebensenergie (z.B. Qi Gong, Singen)
  • Veränderung stressverursachender und stresserhaltender psychischer Faktoren (z.B. Arbeitssucht, Perfektionismus)
  • Entwicklung einer positiven geistigen Haltung von Gelassenheit
  • Aufbau eines unterstützenden sozialen Netzwerks

 

Das kann ich für Sie tun:

 
Mit dem Kompaktseminar „Stress bewältigen – Burnout vermeiden“ machen Sie den ersten Schritt in ein Leben ohne Stress. 

Es erwartet Sie eine ausgewogene Mischung aus:

  • Wissenvermittlung und individueller Ist-Analyse mit HRV-Messung:  Stress ist (noch) kein Burnout
  • Persönlicher Reflektion: Den Stressverursachern in meinem Leben auf der Spur auf Basis meines Persönlichkeitsprofils
  • Individuellen Lösungsstrategien: Wie ich meinen Einklang mit alten und neuen Ressourcen wiederfinden kann 
  • Tiefenentspannung: Mit Übungen zu Atem, Körper und Klang in die Ruhe kommen

Aktuelle Termine für das Seminar  finden Sie unter Meine Angebote

 

Zur individuellen Unterstützung und Vertiefung biete ich Ihnen einen multimodalen Therapieansatz zu Stressmanagement und Burnout-Prophylaxe.

Folgende Bausteine können wir ganz auf Ihre Bedürfnisse abstimmen:

  • Individuelle Stress- und Burnout-Beratung mit persönlicher Stressanalyse und Maßnahmenplan zur Begleitung aus der Krise
  • Achtsamkeitsschulung zur Stressreduktion in Basisgruppen von fünf mal zwei Stunden
  • Ressourcenaktivierung zur Stärkung der seelischen Widerstandskraft (Resilienz) in Aufbaugruppen von fünf mal zwei Stunden
  • Kreativitätstraining zum Selbstempowerment in Tagesworkshops mit Schreiben, Tönen, Malen, freiem Spiel
  • Klangliegen-Behandlungen zur körper-geistigen Entspannung, Regenerierung, Harmonisierung und Vitalisierung
  • Homöopathie und Phytotherapie zur seelisch-vegetativen Unterstützung Ihres Genesungsprozesses
  • Philosophische Gespräche zur Reflektion von Sinn- und Lebensfragen
  • Psychotherapeutische Einzelsitzungen zur Bearbeitung tiefliegender Stressursachen (zB. frühe Traumata / komplexe posttraumatische Belastungsstörung)
  • Lösungsorientiertes Coaching zum persönlichen Stressmanagement. Mögliche Coaching-Themen sind zum Beispiel
  • Standortbestimmung und Zielfindung
  • Life-Work-Balance
  • Verhaltenskompetenzen in der Belastungssituation
  • Problemlösungs-, Entscheidungs- und Umsetzungsstrategien
  • Balancierte berufliche Potenzialentwicklung
  • Selbstwirksamkeit
  • Soziale Kompetenz
  • Selbstmanagement im Alltag

Ausführliche Informationen zu meinen Methoden finden Sie unter Mein Spektrum.

Mehr zum Thema Stressbewältigung / Burnout-Prävention gibt es in meinem Blog.

 

Rufen Sie mich gerne an. Vereinbaren Sie ein kostenfreies Beratungsgespräch.

06051– 4959387 

Oder nutzen Sie das Kontaktformular auf meiner Webseite.

 

 

Im Einklang bleiben… Wachstum und Sinnfindung

Was ist Ihre Idee dazu?

Was heißt es für mich, unter meinen ganz konkreten Bedingungen, ein „gutes Leben“ zu führen? So fragt die Philosophie nach dem Sinn des menschlichen Lebens. Haben Sie sich das auch schon einmal gefragt?

Meine Lebensreise als einen Weg der Selbstentwicklung zu immer mehr Einklang mit mir selbst und anderen, mit dem Leben und der Erde zu begreifen, ist eine Möglichkeit, die Sinnfrage zu beantworten. Einklang ist ein Zustand, in dem ich mit mir übereinstimme, es gibt keine Brüche zwischen Innen und Außen, ich erfahre mich als ein harmonisches Ganzes in mir und mit meiner Umwelt.

Auf Ihrem Weg zu persönlichem Wachstum und Sinnfindung möchte ich Sie begleiten. Lesen Sie, welche Ideen ich für Sie habe. Es gibt es eine Menge, was Sie für sich tun können. Und einiges, worin ich Sie unterstützen kann.

 

  • Sie suchen nach Wegen, Ihr Körperbewusstsein zu fördern und mit Ihren Gefühlen in Kontakt zu kommen?

  • Sie möchten mehr innere Präsenz und Klarheit entwickeln?

  • Sie sehnen sich nach einem Leben aus Ihrer Mitte?

Das können Sie für sich tun:

Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft. Nehmen Sie die Natur mit allen Sinnen wahr. Gehen Sie in die Sauna und genießen Sie das Gefühl, wenn es im ganzen Körper kribbelt und pulsiert. Ruhen Sie einfach in Ihrem lebendigen Körpergefühl. Und lauschen Sie auf die Stille im Außen wie im Innen… einfach so.

Das kann ich für Sie tun:

In der Basisgruppe zur achtsamen Selbstwahrnehmung lernen Sie, Körper und Atem, Gedanken und Gefühle aufmerksam wahrzunehmen. Sie erkennen, dass Sie mehr sind als alles, was sich in Ihrem Kopf abspielt. Bei regelmäßiger Übung kann sich Ihre Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit verbessern, sie können sich tiefer entspannen und Ihre Beziehung zu sich selbst und anderen Menschen vertiefen.

Ausführliche Informationen zu dieser Methode finden Sie unter Mein Spektrum: Achtsamkeit.

 

  • Sie möchten eine positivere Lebenseinstellung?

  • Sie sehnen sich danach, den Reichtum ihrer inneren Fähigkeiten, Talente und Kraftquellen zu entdecken?

  • Sie wollen das Beste aus sich machen und endlich aus Ihrem Vollen schöpfen?

Das können Sie für sich tun:

Schenken Sie sich selbst regelmäßig Zeit. Tun Sie Dinge, die Sie genießen. Führen Sie ein kleines Freude-Tagebuch und machen Sie abends einen Rückblick auf die guten Momente des Tages. Tun Sie mehr von dem, was Ihnen gut tut!

Das kann ich für Sie tun:

In der Aufbaugruppe zur ressourcenorientierten Selbstfürsorge entdecken Sie Ihre persönlichen Heilungsressourcen aus Kindheit und Gegenwart. Was Sie einmal trug, trägt heute noch! Sie lernen, Ihre Ressourcen in der Imagination aufzusuchen und verankern diese im kreativen Ausdruck auf dem Papier. Wieder tief mit sich verbunden, gewinnen Sie die innere Flexibilität und Freiheit, Ihr Leben aktiv zu gestalten, Herausforderungen zu meistern und Veränderungen in Ihrer Umwelt gelassener zu integrieren.

Ausführliche Informationen zu dieser Methode finden Sie unter Mein Spektrum: Achtsamkeit.

 
  • Sie wollen Ihre Intuition entfalten?

  • Sie wünschen sich einen geschützten Raum für freien Selbstausdruck durch Wort, Stimme, Farben, Bewegung?

  • Sie fragen sich, wie sie Ihre Spielräume erweitern und Ihr Leben spielerisch gestalten können?

Das können Sie für sich tun:

Legen Sie sich ein A5-Skizzenbuch und ein paar farbige Stifte neben die Kaffeetasse und beginnen Sie den Tag mit einem kleinen Kritzelbild. Schreiben Sie Morgenseiten. Singen Sie beim Autofahren aus vollem Halse. Treten Sie einer Theatergruppe bei oder spielen sie leidenschaftlich mit Ihren Kindern.

Das kann ich für Sie tun:

Im Kompaktworkshop „Entdeckungsreise Kreativität“ sowie der Workshopserie „Schöpferischer Selbstausdruck“ erforschen Sie Zugänge zum Schreiben im Fluss, Tönen aus der Mitte, Malen ohne Grenzen, Spiel im Raum. Sie lernen, vertrauensvoll dem Raum zu geben, was sich zeigen will. Sie folgen Ihrer Intuition, finden zurück in Ihre ursprüngliche Lebendigkeit und entdecken die Leichtigkeit, mit dem Leben zu tanzen.

Ausführliche Informationen zu dieser Methode finden Sie unter Mein Spektrum: Kreativität.

 

  • Sie wollen Ihre inneren Räume öffnen?

  • Sich sehnen sich danach, ein tiefes Ja zu Ihrem Leben zu sprechen?

  • Sie wünschen sich Versöhnung mit biographischen Ereignissen ihrer Kindheit?

Das können Sie für sich tun:

Gehen Sie durch Ihre CDs und finden Sie heraus, welche Stücke Sie in positive Stimmungen versetzen. Wählen Sie ein Stück aus – am Besten mit einem starken Rhythmus – zu dem Sie sich am Morgen frei im Raum bewegen. Wählen Sie ein anderes Stück für Ihr inneres Kind, bei dem es sich ruhig und sicher fühlt, und hören sie es am Abend vor dem Einschlafen.

Das kann ich für Sie tun:

In der Klangliegen-Entspannung können Leib und Seele in Einklang kommen. Sie erfahren sich tiefenentspannt in einem zentrierten, schwingenden Selbsterleben. In der Integrativen Klangliegen-Therapie können alte seelische Verletzlichkeiten sich lösen und in der nachfolgenden therapeutischen Begleitung mit kreativem Ausdruck und Gespräch integriert werden.

Ausführliche Informationen zu dieser Methode finden Sie unter Mein Spektrum: Klang.

 

  • Sie möchten mehr Selbstbewusstsein, innere Stärke, Ausgeglichenheit entwickeln?

  • Sie wollen kraftvolle Entscheidungen treffen?

  • Sie suchen nach Ihrem Weg im Leben und Ihrer inneren Bestimmung?

Das können Sie für sich tun:

Treten Sie in einen regelmäßigen inneren Dialog mit sich ein – sei es durch Tagebuchschreiben oder eine andere Ausdrucksform. Gewöhnen Sie sich an, auf das zu schauen, was in Ihrem Leben gut läuft. Machen Sie mit einer Frage im Herzen einen langen Spaziergang – am besten dort, wo Sie wenig Menschen begegnen.

Das kann ich für Sie tun:

Im Psychosynthese-Coaching und in der Psychosynthese-Therapie entfalten wir gemeinsam das, was Einzigartig an Ihnen ist. Wir klären Ihre Ziele und heben ans Licht, was heil, ganz und immer schon „in der Lösung“ ist. Wir unterstützen Ihr ureigenes persönliches und spirituelles Wachstum und entwickeln Strategien, wie Sie das Beste von sich in die Welt bringen.

Ausführliche Informationen zu dieser Methode finden Sie unter Mein Spektrum: Psychosynthese.

 

  • Sie fragen sich, wie Sie Ihr Leben bewusst gestalten und erfüllt leben können?

  • Sie bewegen Fragen im Herzen zu Sinn und Orientierung, Spiritualität, Liebe und Tod?

  • Sie sind bereit, Lebensfragen zu wagen?

Das können Sie für sich tun:

Lesen Sie! Es gibt keine Frage, die nicht schon einmal in der Geschichte der Menschheit gestellt und auf vielfältigste Weise beantwortet wurde. Lassen Sie sich in einer guten Buchhandlung zu den neuesten populärphilosophischen Büchern beraten, etwa „Denken wie ein Philosoph“ von Gerhard Ernst, Pantheon Verlag 2012.

Das kann ich für Sie tun:

Im Philosophischen Salon betreiben wir Philosophie mit allen Sinnen. Nach einem kurzen philosophischen Impuls zu einer bestimmten Lebensfrage bewegen wir mit Kopf und Kreide die Frage und Ihre Konsequenzen für unser eigenes Leben. Im Philosophischen Salon lernen Sie, Fragen zu wagen. Sie zu bedenken wie ein Philosoph. Und sie umzusetzen wie ein (Lebens-)Künstler.

Ausführliche Informationen zu dieser Methode finden Sie unter Mein Spektrum: Dialog.

 

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Einklang mit sich – mit anderen – mit dem Leben… Spiritualität

Was bedeutet „spirituell“ und „transpersonal“?

Alle Landkarten des menschlichen Bewusstseins, die einen geistigen Entwicklungsweg zu beschreiben versuchen, unterscheiden zwei große Ebenen, die in den unterschiedlichen Traditionen mit sehr unterschiedlichen Begriffen benannt werden.

Da ist einmal die Ebene der „Psyche“, die neben dem Alltagsbewusstsein unser ganzes personales Bewusstseinsfeld umfasst. Hier sagt der Mensch „Ich“ und versteht sich selbst als Quelle und Zentrum seiner Gedanken, Gefühle und Handlungen.

Daneben gibt es eine Ebene, die man „Seele“ oder spirituelles Bewusstseinsfeld nennen kann. Sie umfasst Bewusstseinszustände, die „jenseits“ (trans) der personalen Ich-Erfahrung liegen und darum auch transpersonal genannt werden. Hier verwandelt sich das isolierte „Ich“-Bewusstsein zunehmend in ein „Selbst“-Gewahrsein universaler Verbundenheit und Einheit mit dem göttlichen Ursprung allen Seins.

Beide Ebenen, Psyche und Seele / „Ich“-Bewusstsein und „Selbst“-Gewahrsein, gehören natürlicherweise zum Menschen dazu. Im Laufe eines Lebens kann sich der spirituelle oder transpersonale Bewusstseinsraum – manchmal ganz unerwartet – öffnen bzw. die Erfahrung eines Menschen kann sich immer mehr in diesen Raum hinein verlagern.

 

Das Erlebnis

(aus: Gottfried Bachl, Gottesbeschreibung. Reden und Lesestücke. Tyrolia 1990, S.132 ff)


Es war in der Zeit, in der ich das Gymnasium besuchte, in meinem 16. oder 17. Lebensjahr, an einem Sonntag im Jänner. Ein strahlender Wintermorgen. Es hatte am Vortag geschneit, über Nacht war es sehr kalt geworden, nun ging die Sonne auf und verwandelte die Welt in reines, weißes Licht. Ich wollte nach der Frühmesse einen Schulkollegen besuchen, hatte ungefähr eine Stunde zu gehen. Etwa nach einer Viertelstunde des Weges kam ich durch einen Wald und trat aus diesem auf eine Wiese. Der Steig führte mitten hindurch. Ich ging einige Schritte und blieb plötzlich stehen. Es hielt mich an, ich konnte nicht vom Fleck, ich vergaß zu gehen. Auf der Wiese war nichts als hoher Schnee, das Licht, die kalte Luft und die Sonne. Es ist mir unmöglich zu sagen, wie lange ich da gestanden bin. Nach der Uhr war es sicher zu messen, nach meinem Empfinden war es immer, stehe ich heute noch an dieser Stelle. Ungeheures Licht, kein Qualm, alles leuchtend durchsichtig, aber kein Umriss, die funkelnden Kristalle des Schnees, die wehtuende Frische auf meinem Gesicht. Vollkommenste Ruhe und heftigste Bewegung zugleich, Lassen und Andringen. Das Gefühl, die leuchtende Wiese tanze, das ganze schwere Gewicht der Welt um mich wird flockenleicht, wie auf einem dünnen Luftzug schwebend. Meine Gedanken ein Gemisch aus Entzücken und Schrecken, alles schmilzt, schießt auf einen Punkt hin. Ich sehe das erste Mal, es ist noch nichts gewesen. Jetzt erst fängt alles an. Alle Worte, auch die neusten, sind zu alt, dieses ganz Andere zu nennen. (…)

 

Sie suchen Begleitung in existenziellen / spirituellen Krisen und Entwicklungsprozessen?

Es gibt Menschen, die bewusstseinserweiternde Erfahrungen suchen, und andere, denen sie unvorbereitet geschenkt werden, was zunächst einmal in große Verunsicherung und Verwirrung führen kann.

Jede große Weltreligion besitzt Deutungsrahmen für transpersonale Bewusstseinsprozesse und -zustände – seien es die Stufen der Kontemplation in der christlichen Mystik oder die Ebenen der Erfahrung von SELBST bzw. von Nicht-Selbst in den östlichen Weisheitstraditionen.

Doch sind viele Menschen der heutigen Zeit nicht mehr stabil in einen religiösen Kontext eingebunden, in dem sie Begleitung und Unterstützung auf ihrem spirituellen Weg erfahren können. Zudem gibt es auch innerhalb der Religionen nicht allzu viele ernsthaft Praktizierende, die sich auf den herausfordernden Weg der unmittelbaren Erfahrung einlassen und von ihm aus erster Hand Zeugnis geben können.

 

Gar nichts

(Rabbi Ahron von Karlin, aus: Martin Buber, Die Erzählungen der Chassidim, Manesse 1949, S. 325)


Man fragte Rabbi Ahron, was er bei seinem Lehrer, dem großen Maggid, gelernt habe. „Gar nichts“, sagte er. Und als man in ihn drang, sich zu erklären, fügte er hinzu: „Das Garnichts habe ich gelernt. Den Sinn des Garnichts habe ich gelernt. Ich habe gelernt, dass ich gar nichts bin und dass ich doch bin.

 

Sie suchen nach Wegen vertiefter Selbstwahrnehmung?

Werden transpersonale Erfahrungen zugelassen und integriert, haben sie eine zutiefst heilende und reifende Wirkung auf die menschliche Gesamtpersönlichkeit und ihre Entfaltung.

Durch die Öffnung für eine Dimension jenseits von kognitiven Konzepten kann die Stimme unserer innersten Weisheit aus einer tieferen Ebene aufsteigen und der Zugang zu ihr kann in der Erfahrung verankert werden.

 

Das können Sie für sich tun:

Machen Sie sich mit Modellen transpersonaler Bewusstseinentwicklung vertraut, die Ihrer weltanschaulichen Orientierung am nächsten stehen.

  • Ein Klassiker der christlichen Mystik des 16. Jahrhunderts ist Teresa von Avila: Wohnungen der Inneren Burg, Herder 2005, ein zeitgenössischer „Klassiker“ Franz Jalics: Die Geistliche Begleitung im Evangelium, Echter 2012
  • Den spirituellen Entwicklungsweg aus Sicht des Zen / Taoismus beschreibt im 7. Jahrhundert in Gedichtform Hanshan: Gedichte vom Kalten Berg, Arbor 2001. Ein Beispiel aus dem nondualen Vedanta ist Ramana Maharshi: Sei, was du bist!, O.W.Barth 2008.
  • Für die transpersonale Psychologie und Psychotherapie steht etwa Roberto Assagioli: Psychosynthese und transpersonale Entwicklung, Nawo 2008
  • Einen Ansatz der Synthese verfolgt Ken Wilber: Integrale Spiritualität, Kösel 2007, im deutschen Sprachraum steht für eine transkonfessionelle Spiritualität Willigis Jäger: Westöstliche Weisheit, Visionen einer integralen Spiritualität, Theseus 2007

Besuchen Sie ein Wochenend- oder Wochen-Angebot zur Stille in einem Kloster, Exerzitien- oder Retreathaus, das sie anzieht. Sie finden zahlreiche Angebote im Internet. Bei Interesse kann ich Ihnen auch gerne mir bekannte Häuser empfehlen.

 

Das kann ich für Sie tun:

  • Meine Begleitung beruht auf meiner eigenen jahrzehntelangen Erfahrung in buddhistischer Meditation und christlicher Kontemplation. Dementsprechend geht es mir primär um erfahrungsbezogene Merkmale des spirituellen Entwicklungsweges jenseits eines bestimmten religiösen Bekenntnisses.
  • Mein eigener spiritueller Weg hat mich von den östlichen Weisheitstraditionen zur christlichen Mystik geführt. Ich begleite Sie auf Ihrem eigenen Grund. Je nach Ihrer weltanschaulichen Ausrichtung kann ich einen christlichen, östlichen oder transpersonalen Deutungsrahmen in die Begleitung mit einbeziehen.
  • Als humanistische und transpersonale Psychotherapie unterstützt die Psychosynthese einen Weg umfassender persönlicher und spiritueller Entfaltung der Person. Ich nutze nach Bedarf die Methoden der transpersonalen Psychosynthese wie zum Beispiel die Disidentifikation, Imaginations- und Visualisierungstechniken, Arbeit mit Symbolen und Evokationen, „inneren Dialog“.
  • An Techniken vertiefter Selbstwahrnehmung wende ich Grundformen der Kontemplation und Meditation an (Atem und Wahrnehmung, Sammlung und Beobachter). Das obertonreiche Spiel auf Klangsäule und Klangliege bezieht über die Klangvibration auch den Körper stark in einen Zustand hellwacher Entspanntheit mit ein. In diesem, tiefer Meditationserfahrung vergleichbaren Zustand findet „eine optimale Vernetzung in unserem Gehirn statt, die den Zugang zu unserer Intuition und die Nutzung unserer kreativen Ressourcen erleichtert. Dabei können sich manchmal auch auf drängende Fragen ‚wie von allein‘ Antworten finden lassen“ (Sabine Rittner, Institut für medizinische Psychologie der Universitätsklinik Heidelberg).
  • Der Verarbeitung und Integration transpersonaler Erfahrungen dienen spontane kreative Ausdrucksformen wie Schreiben, Malen, Tönen und Bewegung.

 

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