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Umkehr aus der Stressfalle: Wege aus dem Burnout (Teil 2)

10

November

UNISON_meinklang-Blog_Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe

Warum ist es eigentlich so schwer, den abschüssigen Weg, wo mich jeder weitere Schritt nur tiefer in Stress, Erschöpfung und Burnout führt, zu verlassen? Warum scheint es oft faktisch unmöglich, „den Schalter umzulegen“ und die Stressfalle zu verlassen in Richtung Selbstfürsorge? Sicher gibt es in der langfristigen Entwicklung eines Burnouts irgendwann einen „Point of no return“, wo ich wirklich so ausgebrannt bin, dass nichts mehr geht, wo eine Wendung zum Guten aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist. Doch davor? Was hält mich davon ab, den Entscheidungsspielraum zu nutzen, der lange Zeit ja DA ist?

Drei Gründe, warum Umkehr aus der Stressfalle misslingt 

Aus meiner Sicht gibt es drei Gründe, warum eine Umkehr den meisten Menschen – immerhin ist jeder Dritte akut stressbelastet, jeder Zehnte burnoutgefährdet – nicht möglich ist:

  1. Es fehlt Wissen über die psychologischen Hintergründe von Stress, Erschöpfung, Burnout und wie das eine vom anderen zu unterscheiden ist.
  2. Es fehlt an Einsicht in das eigene Stressprofil – das komplexe Zusammenspiel von inneren und äußeren Stressfaktoren sowie die individuellen Persönlichkeitsmechanismen, Stress zu verarbeiten oder zu verdrängen.
  3. Es fehlt an Kompetenzen, wie ich in meiner konkreten Stress-Situation individuelle Ressourcen und Lösungsstrategien aktivieren kann, um meine Stressbelastung zu reduzieren oder gar zu eliminieren.  
Stress bewältigen – Burnout vermeiden, aber wie?

Zur Behebung des ersten Punkts wäre es notwendig, sich mit Symptomen, Frühwarnsignalen sowie weiteren Zahlen, Daten, Fakten zum Thema Stress, Erschöpfung und Burnout zu beschäftigen. Hierzu gibt es ein reiches Angebot an Fachliteratur. Zum zweiten Punkt müsste der Umgang mit Alltagsbelastungen und die persönliche Reaktion darauf analysiert werden. Das kann teilweise mit Tests evaluiert werden, braucht aber im Letzten eine ganz individuelle Betrachtung. Im dritten Punkt schließlich sollte eine konsequent ressourcen- und lösungsorientierte Haltung eingenommen werden – die ja genau das ist, was in erhöhter Stressbelastung und Burnoutgefährdung fehlt!

Machen Sie es sich leicht!

Mit dem UNISON-Kompaktseminar „Stress bewältigen – Burnout vermeiden“ möchte ich Mensch mit akuter Stressbelastung und Burnoutgefährdung bei einer effektiven Umkehr aus der Stressfalle unterstützen. Machen Sie den ersten Schritt in ein Leben ohne Stress mit einer ausgewogenen Mischung aus:

  • Wissensvermittlung: Stress ist (noch) nicht Burnout.
  • Persönlicher Reflektion: Dem Stress in meinem Leben auf die Schliche kommen.
  • Individuellen Lösungsstrategien: Meinen inneren Einklang wiederfinden.
  • Tiefenentspannung: Über Klang und Körper in die Ruhe.

Wenn Sie sich näher informieren möchten, kommen Sie gerne zum Info- und Erfahrungstag „Stressbewältigung“ am 15.12.2013 um 10 Uhr oder um 14 Uhr in der UNISON Praxis für Einklang in Gelnhausen. Wegen der begrenzten Plätze ist eine persönliche Anmeldung erforderlich!

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